Kategorie-Archiv: Gesundheitstipps

Heuschnupfen und Akupunktur

Eine der wichtigsten Studien, welche die Wirksamkeit der Akupunktur bei Heuschnupfen (allergischer Rhinitis) belegt, ist die ARC-Studie, welche in Deutschland durchgeführt und 2005 von Brinkhaus et al. veröffentlicht wurde [1]. Dabei wurden 981 Patienten mit Heuschnupfen untersucht. Bei 90 Prozent der akupunktierten Patienten zeigte sich
nach durchschnittlich zehn Behandlungen eine signifikante Verbesserung der krankheitsspezifischen Beschwerden sowie der allgemeinen Lebensqualität.

[1] Brinkhaus B, Witt C, Jena S et al.: Wirksamkeit der Akupunktur bei
Patienten mit allergischer Rhinitis – Akupunktur in der Routineversorgung
(ARC) Studie: FACT 2005; 10:SupplP9.

Migräne erhöht die Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall

Berlin. Nach einer Studie der Charité sollen Migränepatientinnen ein um 50 Prozent höheres Risiko für Herzkreislauferkrankungen haben als Nichtbetroffene. Das Risiko für einen Herzinfarkt war bei ihnen um 39 Prozent, für Schlaganfall um 62 Prozent erhöht.

Gegen Migräne hilft Akupunktur oft sehr gut. Fragen Sie uns!

Näheres zu der Studie finden Sie in der Pressemitteilung der Charité vom 13.06.2016.

Ein Großteil der OPs unnötig

Ludwigsburg. Nach einer Pressemitteilung der Krankenkasse „mhplus“ vom 22. Oktober 2015 sind 70 Prozent der empfohlenen orthopädischen Operationen aus Sicht von Zweitmeinungsexperten unnötig.

Besonders weit auseinander liegen die Einschätzungen bei Schulter-Operationen: In 82 Prozent der Fälle widersprechen die Zweitgutachter der Empfehlung des Arztes und setzen stattdessen auf eine konservative Behandlung mit Krankengymnastik, Massagen oder Tabletten. Ähnlich hoch sind die Unterschiede in der Bewertung von Knie- und Rücken-Diagnosen.  Bei Hüftoperationen liegen die Empfehlungen von Ärzten und Zweitmeinungsexperten zwar nicht ganz so weit auseinander wie bei Rücken-, Knie- oder Schulterdiagnosen, doch nur bei jeder zweiten Begutachtung sind sich beide Seiten über die vorgeschlagene Operation einig.

Entsprechend verunsichert sind viele Patienten, wenn ihr Arzt zu einem chirurgischen Eingriff rät. Zwar haben alle gesetzlich Versicherten generell Anspruch auf die Zweitmeinung eines Kassenarztes. Seit dem Sommer dieses Jahres erlaubt der Gesetzgeber aber grundsätzlich auch eine Zweitbegutachtung durch einen unabhängigen Experten, der den Patienten anschließend nicht selbst behandeln darf. Dies entspricht dem Wunsch der Bundesbürger. So würden drei von vier der im Rahmen der Studie Befragten für die zweite Meinung eher einen ihnen unbekannten, neutralen Experten aufsuchen als einen ihnen bekannten weiteren Arzt. 62 Prozent wünschen dabei eine Vermittlung durch die Krankenkassen.

Die Ergebnisse der mhplus-Umfrage finden Sie hier: Umfrage

Die Zahlen der Zweitmeinungsspezialisten von medexo finden Sie hier: Werte

Zahnausfall durch Rauchen

Potsdam. Wie die große Langzeitstudie EPIC des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung zeigt, haben Raucher ein deutlich höheres Risiko als Nichtraucher, ihre Zähne bereits in jungen Jahren zu verlieren. Die gute Nachricht ist: Menschen, die mit dem Rauchen aufhören, können ihr Risikoniveau wieder verringern.

EPIC steht für ‚European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition‘. Sie ist eine der größten prospektiven (vorausschauenden) Studien, welche die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen, wobei sie auch den Lebensstil berücksichtigt. An der EPIC-Studie sind zehn europäische Länder mit insgesamt 519.000 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Teilstudie schließt mehr als 27.500 erwachsene Studienteilnehmer ein. Bei der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die Teilnehmer zu Beginn der Studie noch nicht an der zu untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven Studien.

Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Pressemitteilung vom 14.09.2015.

Abwehrkräfte stärken

Immunkur mit Schüßlersalzen für die kalte Jahreszeit

  • morgens: Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 (3 Tabl.)
  • mittags: Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 (3 Tabl.)
  • abends:   Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 (3 Tabl.)

Dauer dieser Kur:  3-4 Wochen sind optimal.

Ferrum phosphoricum (Nr. 3) ist das Salz des Immunsystems und darf in einer Immun-Kur nicht fehlen. Es stärkt das Immunsystem und unterstützt es durch eine optimale Sauerstoffversorgung.

Kalium sulfuricum (Nr. 6) ist das Salz der Entschlackung und hilft dabei, den Körper von Ballast zu befreien und die Ausscheidungsprozesse zu fördern.

Magnesium phosphoricum (Nr. 7) ist das Salz der Muskeln und Nerven und hilft in dieser Kur gegen Erschöpfung und fördert einen langen und gesunden Schlaf. Speziell in der Nacht laden wir unsere Reserven wieder auf und unser Immunsystem kann weiterarbeiten.

Und wenn sich dennoch Erkältungssymptome zeigen?

Ferrum phosphoricum (Nr. 3 ) und Kalium chloratum (Nr. 4) halbstündlich im Wechsel lutschen. Kaliumchlorid ist ein Bestandteil fast aller Körperzellen und steht in Beziehung Drüsen und Schleimhäuten. Es ist das Hauptmittel bei Entzündungen im zweiten Stadium und bei weißgrauen Absonderungen. Dauert der Schnupfen länger und das Sekret ist bereits gelblich, dann 3 x 2 Tabletten täglich Kalium sulfuricum (Nr. 6) zur Ausheilung nehmen.